Kinderyoga

Warum ist Yoga für Kinder so positiv?
Die Kinder pflegen meist einen phantasievoll-kreativen Umgang mit den Asanas, die allein schon durch die Namen zur Nachahmung herausfordern. Der Zugang ist somit direkter und beginnt gleich auf der sinnlich-körperlichen Ebene. In diesem Sinne üben Kinder auch nicht Yoga - sie sind Yoga. Sie erleben die Haltung in ursprünglichen Sinn.

Kinder üben gerne Yoga, weil es ihrem natürlichen Bewegungsdrang entspricht und neue Möglichkeiten der körperlichen Selbsterfahrung und Selbstent-
faltung bietet. Mit entsprechender Anleitung können Kinder schon im Vorschulalter (ab ca. drei Jahren) Yoga üben.

Wie entstanden die Übungen?
Die Asanas entstanden aus der Beobachtung und Nachahmung der Umwelt. Die ersten Yogis beo-
bachteten Tiere in ihrer Umgebung und versuchten die typische Bewegung oder Haltung mit ihrem ei-
genen Körper darzustellen.

Können alle Kinder Yoga machen?
Yoga ist für alle Kinder geeignet. Für übergewich-
tige, für dünne Kinder, für bewegliche und unbe-
wegliche, für ruhige und temperamentvolle, für kleine und große Kinder. Jeder spürt seine eigenen Fähigkeiten, Vorlieben und Grenzen. So wie es beispielsweise keine Gebrausanweisung für "auf Bäume klettern" gibt, so gibt es auch im Kinderyoga kein falsch oder richtig, keinen Leistungsdruck keine Benotung oder Wertung. Yoga lehrt uns, den ei-
genen Körper anzunehmen, wie er ist.

Ab welchem Alter kann das Kind Yoga praktizieren?
Unter fachkundiger Anleitung können Kinder ab einem Alter von 3 Jahren Yoga üben. Je älter das Kind, desto besser ist die Motorik und der Gleich-
gewichtsinn ausgeprägt. Die Übungsreihen werden dem Alter und der Fähigkeit des Kindes angepasst.

Besteht eine Verletzungsgefahr? Worauf muss besonders geachtet werden?
Wenn die Übungen korrekt vorgezeigt werden, sind Verletzungen ausgeschlossen. Jedoch sollten Sie vor jeder Körperübung folgendes beachten. (gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder)
  • Vor dem Üben Dehnungs-, Lockerungs- und Streckungsübungen sowie Übungen zum Aufwärmen der Gelenke sog. "warm up" machen.
  • Lassen Sie das Kind nie ohne diese Übungen - Aufwärmung und Lockerung - mit der Ausführung der Asanas beginnen.